Meine Meinung zur Politik und Recht
zwei deutsche Unternehmer reißen....
zwei deutsche Unternehmer reißen sich gerade um den insolventen spanischen Fußballclub RCD Mallorca aus Palma, der mit 32 Millionen Euro verschuldet ist. Professor Utz Claasen aus Hannover hat nach seinem 74-Tage-Job beim deutschen Pleitesolarkraftwerkshersteller Solar Millennium AG aus Erlangen im Jahre 2010 (mit einer Antrittsprämie von 9,2 Millionen Euro) zuerst zehn Prozent des Fußballclubs gekauft.
Im Dezember 2011 kaufte er noch einmal zehn Prozent nach und ließ sich zum Vereinspräsidenten wählen. Sein Konzept: Claasen will zusammen mit TUI-Chef Michael Frenzel ab Sommer 2012 Touristen vom Ballermann ins Fußballstadion Iberostar Estadi nach Palma locken, dessen 30.000 Plätze bislang nur zur Hälfte gefüllt waren. Der deutsche Unternehmer Stefan Wierig aus dem Kreis Neuss will noch größer einsteigen.
Wierig will mit einem Schweizer das gesamte Aktienpakte des RCD zu neun Millionen Euro plus Schuldenübernahmegarantie der 32 Millionen Euro. Utz Claasen war schon mal Fußballclub-Präsident. 1997 war er für einige Monate Clubchef von Hannover 96. Als er Sportmanager Franz Gerber entließ, konnte er nur noch mit Personenschutz und und unter Polizeieinsatz ins Stadion gehen und gab sein Amt wieder ab.
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die Frankfurter Börse hat wegen....
die Frankfurter Börse hat wegen nicht nachlassender Marktmanipulationen in Aktien des Freiverkehrs das Freiverkehrssegment First Quotation Board für neue Listings gesperrt. Bei verschiedenen Aktien dieses Boards sei es trotz Verschärfung der Einbeziehungsvoraussetzungen (minimum 1 Cent Stückelung, zugelassener Prospekt, Eigenkapitalnachweis von 500.000 Euro) erneut zu Fällen von Marktmanipulation gekommen.
Im BaFin-Jahresbericht 2010 heißt es: "Der Trend, vor allem im Freiverkehr zu manipulieren, hat sich 2010 nochmals verstärkt. Über 90 % der positiven Marktmanipulationsanalysen betrafen Werte aus diesem Marktsegment (Vorjahr: 69 %)." Die Voraussetzungen für die Einbeziehung von Unternehmen seien sehr gering, so auch für Gesellschaften, bei denen völlig unklar sei, ob sie ein operatives Geschäft betreiben.
Die Deutsche Börse prüft jetzt mit der Hessischen Börsenaufsicht und der BaFin weitere Maßnahmen, "um auch künftig für den Kapitalmarkt und insbesondere die Anleger einen ordnungsgemäßen Börsenhandel sicherzustellen und die Qualität der Segmente aufrechtzuerhalten". Diese Woche wird gegen Börsenguru Stefan Fiebach am Landgericht München das Urteil wegen 44 Marktmanipulationen gesprochen.
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